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Klinische Studie: Bruchheilung mit Magnetfeldtherapie

Langfristige Bruchheilung des Schienbeins mit Hilfe von Magnetfeldtherapie (und die Wirkung der pulsierenden, elektromagnetischen Felder)

Studie von W. J. W. SHARRARD, ROYAL HALLAMSHIRE HOSPITAL, SHEFFIELD

Die Magnetfeldtherapie kann die Bruchheilung eines Schienbeins positiv beeinflussen. Das hat eine Studie von W.J.W. Sharrard am Royal Hallamshire Hospital in Sheffield (England) ergeben.

Die Studie umfasste insgesamt 45 Frakturen des Schienbeins, alle mit konservativer Behandlung und verzögert um mehr als 16, aber weniger als 32 Wochen. Es handelte sich um mittelschwere bis schwere Verschiebungen, Verformungen, Verdünnungen oder eine Kombination der Verletzungen mit mittelschwerer bis schwerer Schädigung der Haut und Weichteile. Bei der aktiven Behandlungsgruppe mit 20 Patienten wurde eine elektromagnetische Stimulation durchgeführt. In der Placebo-Gruppe waren 25 Patienten. Die Studie dauerte 12 Wochen. Die Röntgenbilder wurden blind und unabhängig durch einen Radiologen und Orthopäden ausgewertet. Die statistische Analyse zeigte, dass Patienten in der aktiven Gruppe in allen Parametern mit Ausnahme des Alters vergleichbar waren. Allerdings hat das Alter keinen Einfluss auf das Ergebnis und die Wirkung der Behandlung. Die unabhängige Bewertung der aktiven Gruppe durch einen Radiologen zeigte eine radiologische Übereinstimmung bei fünf Frakturen. Die Übereinstimmung war im fünften Jahr, aber nicht mehr im zehnten Jahr. In der Kontrollgruppe gab es eine Übereinstimmung bei nur einer Fraktur, bei der man einen deutlichen Fortschritt in der Behandlung feststellen konnte. Bei anderen kam es zu keiner Veränderung.

Es gab einen signifikanten Unterschied zwischen den beiden Gruppen. Nach Fischers exaktem Test, waren die Ergebnisse der aktiven Gruppe deutlich besser (p = 0,002). Die orthopädische Bewertung zeigte in der aktiven Gruppe eine Übereinstimmung bei 9 Frakturen und einen Mangel an Übereinstimmung bei 11 Frakturen. In der Kontrollgruppe gab es eine Übereinstimmung bei 3 Frakturen und keine Übereinstimmung bei 22 Frakturen. Die Ergebnisse waren auch deutlich besser in der aktiven Behandlungsgruppe (p = 0,02).

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