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Magnetfeldtherapie: wissenschaftlich Studien belegen die Wirkung

Ärzte und Magnetfeldtherapie

Zahlreiche wissenschaftliche Studien belegen: Magnetfeldtherapie wirkt

Grundsätzlich ist es wichtig, zu verstehen, dass die wissenschaftliche Forschung oft kontinuierlich neue Erkenntnisse liefert und dass es wichtig ist, die aktuellsten Studien zu konsultieren, um auf dem neuesten Stand zu bleiben. Nachfolgend finden Sie eine Übersicht der aktuell verfügbaren wissenschaftlichen Studien zum Thema „Magnetfeldtherapie“. Einen Fachartikel zur Wirkung der Magnetfeldtherapie auf die Mikrozirkulation können Sie als PDF hier herunterladen.

Die Wirkung der Magnetfeldtherapie auf die Mikrozirkulation und die Arbeit der Mytochondrien (Kraftwerke der Zellen) haben Frau Prof. Dr. Brigitte König (Otto-von-Guericke Universität Magdeburg) und Dr.-Ing., Dr. Jordan Petrow (Leiter der Akademie für Wissenschaft und Forschung, Rostock) untersucht. 
Die gesammelten Studien zur Magnetfeldtherapie können Sie als PDF über diesen Link herunterladen. 

Mitochondrien und Mikrozirkulation werden mit den Kleinschen Feldern gestärkt

Klinische Studie: Mitochondrien und Mikrozirkulation

Klinische Studie: Kleinsche Felder stärken die Mitochondrien und die Mikrozirkulation Studie zeigt: Magnetfeldtherapie mit Kleinschen Feldern stärkt die Mitochondrien, verbessert die Mikrozirkulation und fördert die Zellgesundheit. Mitochondrien: Die Kraftwerke unserer Zellen Mitochondrien spielen eine Schlüsselrolle für unsere Gesundheit. Diese winzigen Zellorganellen versorgen uns mit Energie in Form von ATP. Wenn sie geschwächt sind, kann das zu Müdigkeit, Schmerzen und chronischen Erkrankungen führen. Genau hier setzt eine aktuelle Pilotstudie an: Sie untersucht, wie Kleinsche Felder die Funktion der Mitochondrien verbessern können. Kleinsche Felder – Magnetfeldtherapie im Alltag getestet Die Probanden der Studie schliefen drei Monate lang auf speziellen Auflagen mit Kleinschen Feldern. Vor und nach dieser Zeit wurden Blutproben entnommen und auf verschiedene Mitochondrien Parameter untersucht – darunter Zahl und Qualität der Mitochondrien, ATP-Produktion und Genaktivität. Mitochondrien: Deutliche Verbesserungen nach drei Monaten Die Ergebnisse sind bemerkenswert: Die Zahl der Mitochondrien pro Zelle verachtfachte sich. Defekte Mitochondrien gingen zurück, gesunde wurden neu gebildet. Die ATP-Produktion stieg deutlich – auch unter Stress. Die Neubildung von Mitochondrien (PGC-1-alpha) wurde massiv aktiviert. Neben diesen objektiven Messungen berichteten viele Teilnehmer über besseren Schlaf, weniger Schmerzen und mehr Energie im Alltag. Verbindung zwischen Mitochondrien und Mikrozirkulation Warum sind diese Ergebnisse so wichtig? Eine gesunde Mitochondrienfunktion wirkt sich unmittelbar auf die Mikrozirkulation aus – also die Durchblutung in den kleinsten Gefäßen. Wenn die Zellen mehr Energie haben, wird der Blutfluss verbessert, Sauerstoff gelangt leichter ins Gewebe und die Regeneration wird unterstützt. Für Menschen mit Durchblutungsstörungen, Polyneuropathie oder chronischer Müdigkeit ist das ein entscheidender Vorteil. Neue Wege in der Gesundheitsvorsorge Die Studie zeigt eindrucksvoll, dass Magnetfeldtherapie mit Kleinschen Feldern mehr ist als nur subjektives Wohlbefinden. Es konnten messbare Verbesserungen auf molekularer Ebene nachgewiesen werden. Damit eröffnen sich neue Chancen in der Prävention und Therapie zahlreicher Zivilisationskrankheiten. Fazit und Ausblick Kleinsche Felder stärken die Mitochondrien und verbessern die Mikrozirkulation – zwei Faktoren, die für unsere Zellgesundheit entscheidend sind. Patienten profitieren von mehr Energie, besserem Schlaf und einer verbesserten Lebensqualität.   Alle Studien zur Magnetfeldtherapie mit den Kleinschen Feldern können Sie als PDF hier herunterladen.   

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Klinische Studie: Morbus Parkinson – Magnetfeldtherapie

Morbus Parkinson: Magnetfeldtherapie kann helfen Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipiscing elit. Ut elit tellus, luctus nec ullamcorper mattis, pulvinar dapibus leo. Krankheitsbild und aktuelle Standardtherapie Morbus Parkinson ist eine chronisch-progrediente neurodegenerative Erkrankung, die durch den Verlust dopaminerger Neurone in der Substantia nigra charakterisiert ist. Leitsymptome sind: Rigor (Muskelsteifigkeit) Tremor (Ruhezittern) Akinese/Bradykinese (Bewegungsarmut bzw. -verlangsamung) posturale Instabilität Die Standardtherapie besteht in der Gabe von L-Dopa oder dopaminergen Agonisten. Zwar bessern diese Substanzen die Symptome, doch können sie das Fortschreiten der Erkrankung nicht aufhalten und führen bei Langzeiteinnahme oft zu Dyskinesien (Überbewegungen). Daher rückt die Suche nach ergänzenden nichtmedikamentösen Verfahren in den Fokus – darunter die Magnetfeldtherapie. Studienlage zur Magnetfeldtherapie Symptomverbesserung und Sturzprophylaxe Mehrere klinische Studien (Sandyk, 1996; 1997) berichten von einer deutlich reduzierten Sturzneigung (80–90 %) unter Magnetfeldtherapie. Parallel besserten sich die allgemeinen Parkinsonsymptome signifikant. Sprachstörungen (Dysarthrie) In Einzelfallstudien zeigten sich langanhaltende Verbesserungen der Dysarthrie (Sandyk, 1996). Dies ist klinisch bedeutsam, da Sprachstörungen häufig die soziale Teilhabe von Parkinson-Patienten einschränken. Kognitive Leistungsfähigkeit Ebenfalls dokumentiert wurde eine Verbesserung kognitiver Funktionen, darunter Aufmerksamkeit und Gedächtnisleistungen (Sandyk, 1997). L-Dopa-induzierte Dyskinesien Eine kurze 6-minütige Magnetfeldbehandlung führte in einer Studie zu einer nahezu vollständigen Remission der Dyskinesien (Sandyk & Derpapas, 1992). Geruchsstörungen Parkinson-Patienten leiden häufig unter olfaktorischen Dysfunktionen. Eine Untersuchung zeigte, dass nur die 7-Hz-Frequenz eine Besserung bewirkte – vermutlich über eine gezielte Dopaminausschüttung und Aktivierung von D2-Rezeptoren (Sandyk, 1999a). Sexuelle Dysfunktion In einer Fallstudie führte eine Kurzzeit-Magnetfeldbehandlung im pT-Bereich zu einer verstärkten Libido und dem Auftreten spontaner nächtlicher Erektionen (Sandyk, 1999b). Frequenzabhängigkeit der Wirkung Auffällig ist, dass die meisten positiven Effekte bei niedrigen Magnetfeldintensitäten im nT- bis pT-Bereich erzielt wurden. Dies weist darauf hin, dass nicht die Intensität, sondern die eingesetzte Frequenz entscheidend für die Wirksamkeit ist (Jacobsen, 1994). Klinische Relevanz Die Magnetfeldtherapie zeigt in klinischen Studien und Fallberichten: Reduktion der Sturzneigung und Verbesserung motorischer Symptome Positive Effekte auf Dysarthrie und Kognition Linderung von L-Dopa-induzierten Dyskinesien Besserung nichtmotorischer Symptome wie Geruchs- und Sexualstörungen Auch wenn die bisherigen Ergebnisse ermutigend sind, handelt es sich überwiegend um kleine Studien und Fallserien. Für eine Integration in die Routinebehandlung sind daher größere, randomisierte Studien notwendig. Dennoch deutet die Datenlage darauf hin, dass Magnetfeldtherapie ein vielversprechendes adjuvantes Verfahren für Parkinson-Patienten darstellt. Quellen Sandyk R. Beneficial effects of weak electromagnetic fields on Parkinson’s disease. Int J Neurosci. 1996;84(1-4):165-75. Sandyk R. Magnetic fields improve cognitive functions in Parkinson’s disease. Int J Neurosci. 1997;92(1-2):63-72. Sandyk R, Derpapas K. Rapid improvement of L-Dopa-induced dyskinesias by weak electromagnetic fields. Int J Neurosci. 1992;63. Sandyk R. Improvement of olfactory function in Parkinson’s disease by weak electromagnetic fields. Int J Neurosci. 1999 Apr;97(3-4):225-33. Sandyk R. Magnetic fields and sexual function in Parkinson’s disease. Int J Neurosci. 1999 Aug;99(1-4):139-40. Jacobsen JI. Extremely low frequency magnetic fields in medicine: mechanisms of action and clinical significance. Panminerva Med. 1994 Dec;36(4).

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Multiple Sklerose

Klinische Studie: Multiple Seklerose – Magnetfeldtherapie

Multiple Sklerose Magnetfeldtherapie kann helfen Multiple Sklerose: Krankheitsbild und Pathophysiologie Multiple Sklerose (MS) ist eine chronisch-entzündliche Autoimmunerkrankung des zentralen Nervensystems. Dabei greift das Immunsystem die Myelinscheiden der Nervenfasern an. Dies führt zu: Verlust der Nervenleitfähigkeit Rückbildung von Muskeln durch fehlende Reize spastischen Lähmungen vielfältigen neurologischen Symptomen wie Sensibilitätsstörungen, Fatigue und Sehstörungen. Die Erkrankung ist bis heute nicht heilbar. Ziel aller therapeutischen Ansätze ist daher eine Linderung der Symptome, Verlängerung schubfreier Intervalle und Verbesserung der Lebensqualität. Wirkprinzip der Magnetfeldtherapie bei Multipler Sklerose Magnetfelder können die Krankheitsursache nicht heilen, jedoch auf vielfältige Weise die Symptomatik beeinflussen: Verbesserung der Durchblutung und Mikrozirkulation antispastische Effekte Stabilisierung neuronaler Funktionen durch zelluläre Energiebereitstellung (ATP) positive Wirkungen auf Schlaf, Fatigue und Stimmungslage Studienlage zur Magnetfeldtherapie bei Multipler Sklerose Antispastische Effekte 38 MS-Patienten, Behandlung 1 Woche lang, 2× täglich (Nielsen & Jakobsen, 1996). Ergebnis: Eindeutiger antispastischer Effekt im Vergleich zu Placebo. Verbesserungen neurologischer Funktionen 30 MS-Patienten, 2-monatige Behandlung (Richards et al., 1997). Ergebnisse: Positiver Einfluss auf Spastik, Blasenkontrolle, kognitive Fähigkeiten, Mobilität, Müdigkeit und Sehvermögen. Fatigue-Symptomatik 4-wöchige Magnetfeldbehandlung, 2× täglich 16 Minuten (Mostert & Kesselring, 2005). Ergebnisse: Verbesserung der Müdigkeit bei 18 % der Teilnehmer (vs. 7 % in der Placebogruppe). Hinweis: Wegen kleiner Fallzahl statistisch nicht signifikant. Breiteres Symptomprofil 76 MS-Patienten, 3-wöchige Behandlung (Brola et al., 2002). Ergebnisse: Keine Verbesserung der Motorik Deutliche Besserung von Muskeltonus, Missempfindungen, Schmerzen, emotionaler Kontrolle, Angst und depressiven Gedanken im Vergleich zu Placebo. Klinische Relevanz Die Studien zeigen, dass die Magnetfeldtherapie bei MS vor allem auf symptomatischer Ebene wirkt: Reduktion von Spastik und Schmerzen Besserung der Blasenkontrolle und Mobilität positive Effekte auf Fatigue, Depression und Angstzustände Damit könnte sie als ergänzende Therapie in der neurologischen Rehabilitation und im langfristigen Krankheitsmanagement einen wichtigen Beitrag leisten. Die Ergebnisse sind vielversprechend, wenngleich aufgrund teils kleiner Fallzahlen eine Bestätigung durch größere randomisierte Studien erforderlich ist. Quellen Nielsen JF, Jakobsen J. Antispastic effect of PEMF in multiple sclerosis. Mult Scler. 1996 Dec;2(5):227-32. Richards TL, Lapin MS, Cunningham CA. Effects of PEMF in multiple sclerosis. J Altern Complement Med. 1997 Summer;3(2):205. Mostert S, Kesselring J. Effects of pulsed magnetic field therapy on fatigue in multiple sclerosis. Mult Scler. 2005 Jun;11(3):302-5. Brola W, Wegrzyn W, Czernicki J. Effects of PEMF therapy in multiple sclerosis patients. Wiad Lek. 2002;55(3-4):136-43.

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Nervenverletzungen

Klinische Studie: Nervenverletzungen – Magnetfeldtherapie

Klinische Studie: Magnetfeldtherapie hilft bei Nervenverletzungen Ursachen und klinische Relevanz Nervenverletzungen treten häufig nach Unfällen, chirurgischen Eingriffen oder Bandscheibenvorfällen auf. Dabei kommt es zur Schädigung von peripheren Nerven, die je nach Ausmaß motorische Lähmungen, Sensibilitätsstörungen oder neuropathische Schmerzen nach sich ziehen können. Die Regeneration peripherer Nerven verläuft in der Regel langsam und unvollständig. Selbst nach chirurgischer Nervennaht bleibt das funktionelle Ergebnis oft eingeschränkt. Daher wird intensiv nach adjuvanten Verfahren gesucht, die die Nervenheilung und -funktion verbessern können. Biologischer Hintergrund Die Regeneration geschädigter Nervenfasern erfordert: Axonales Nachwachsen in Richtung der Zielstruktur Remyelinisierung durch Schwann-Zellen Wiederaufnahme synaptischer Verbindungen Magnetfelder könnten diese Prozesse unterstützen, indem sie: die Durchblutung und Mikrozirkulation verbessern die zelluläre Energieproduktion (ATP) steigern die Regeneration von Nervenzellen stimulieren Studienlage zur Magnetfeldtherapie Eine klinische Untersuchung (Raji, 1984) untersuchte Patienten nach chirurgischer Nervennaht. Dabei zeigte sich ein schnelleres Nervenwachstum unter Magnetfeldtherapie im Vergleich zu einer Placebogruppe. Ergebnisse: Signifikant beschleunigter funktioneller Wiederanschluss der Nervenfasern Frühere klinische Besserung motorischer Funktionen Hinweis auf eine verbesserte axonale Regeneration Klinische Relevanz Die Ergebnisse legen nahe, dass Magnetfeldtherapie als unterstützende Maßnahme in der postoperativen Rehabilitation nach Nervenverletzungen eingesetzt werden könnte.Mögliche Anwendungsfelder: Postoperative Phase nach Nervennaht Rehabilitation nach Bandscheibenoperationen Therapie neuropathischer Schmerzen Obwohl die Studienlage noch limitiert ist, weist sie auf ein erhöhtes Regenerationspotenzial hin, das eine Integration in multimodale Rehabilitationsprogramme rechtfertigt. Quellen Raji AM. Influence of pulsed magnetic fields on regeneration of the rat sciatic nerve. Am J Hand Surg (Br). 1984 Jun;9(2):105-12.

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Schienbeinbruch - Bruchheilung

Klinische Studie: Schienbeinbruch – Magnetfeldtherapie

Magnetfeldtherapie bei Schienbeinbruch Eine klinische Studie am Royal Hallamshire Hospital in Sheffield (England) untersuchte die Wirkung von pulsierenden, elektromagnetischen Feldern (PEMF) auf die Heilung verzögerter Schienbeinfrakturen. Schienbeinbruch: Studiendesign und Methodik Patientenzahl: 45 verzögert heilende Schienbeinbrüche (16–32 Wochen nach Verletzung) Verletzungen: mittelschwere bis schwere Frakturen mit Verschiebungen, Verformungen und Weichteilschäden Behandlungsgruppen: Aktive Gruppe (20 Patienten): Elektromagnetische Stimulation Kontrollgruppe (25 Patienten): Placebo-Therapie Dauer: 12 Wochen Auswertung: Röntgenbilder und orthopädische Bewertungen – unabhängig und verblindet Ergebnisse der klinischen Studie zum Thema Schienbeinbruch Radiologische Auswertung: Aktive Gruppe: 5 Heilungen Kontrollgruppe: 1 Heilung Orthopädische Bewertung: Aktive Gruppe: 9 Heilungen Kontrollgruppe: 3 Heilungen Die statistische Analyse bestätigte die Vorteile der Magnetfeldtherapie: Radiologische Ergebnisse: p = 0,002 Orthopädische Ergebnisse: p = 0,02 Fazit: Magnetfeldtherapie unterstützt die Knochenheilung bei Schienbeinbruch Die klinische Studie von Sharrard zeigt deutlich, dass die pulsierende Magnetfeldtherapie die Heilung von Schienbeinfrakturen signifikant verbessern kann. Patienten in der aktiven Behandlungsgruppe hatten deutlich bessere Ergebnisse als die Kontrollgruppe. 👉 Diese Evidenz unterstreicht den medizinischen Nutzen der Magnetfeldtherapie in der orthopädischen Rehabilitation. Quelle: Studie von W. J. W. SHARRARD, ROYAL HALLAMSHIRE HOSPITAL, SHEFFIELD

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Schlafstörungen

Klinische Studie: Schlafstörungen – Magnetfeldtherapie

Schlafstörungen: Kann Magnetfeldhterapie helfen? Prävalenz und klinische Relevanz Schlafstörungen gehören zu den häufigsten neurologischen und internistischen Begleitproblemen in den westlichen Industrieländern. Rund 20–30 % der Bevölkerung leiden unter Ein- oder Durchschlafproblemen, etwa 10–15 % gelten als behandlungsbedürftig. Diese Störungen beeinträchtigen nicht nur die Nachtruhe, sondern führen auch zu erheblicher Tagesmüdigkeit, Konzentrationsproblemen und erhöhter Krankheitslast. Physiologie von Schlaf und Regeneration Der Schlaf gliedert sich in REM-Phasen (Traumschlaf) und Tiefschlafphasen. Im REM-Schlaf werden Erinnerungsinhalte ins Langzeitgedächtnis übertragen. Der Tiefschlaf dient der körperlichen Regeneration und spielt eine Schlüsselrolle für das Immunsystem. Nur hier wird das Wachstumshormon HGH ausgeschüttet, das neben regenerativen Prozessen auch in der Anti-Aging-Forschung von großer Bedeutung ist. Typischerweise bleiben die Traumphasen bei Schlafstörungen erhalten, während die Tiefschlafphasen verkürzt und „seicht“ werden. Dies erklärt die häufige Kombination aus nicht erholsamem Schlaf und morgendlicher Erschöpfung. Klinische Charakteristik von Schlafstörungen Einschlafstörungen: Schwierigkeiten beim Übergang in den Schlaf. Durchschlafstörungen: Häufiges Erwachen in der Nacht oder frühmorgendliches Erwachen mit Unfähigkeit, wieder einzuschlafen. Gerade Patienten mit Durchschlafproblemen leiden oft unter einer inneren Problematik, die sie in den frühen Morgenstunden aufwachen lässt. Laut Statistik greifen 44 % der Betroffenen regelmäßig zu Schlafmitteln – mit bekannten Nebenwirkungen und Abhängigkeitsrisiken. Studienlage zur Magnetfeldtherapie Eine prospektive klinische Studie untersuchte 101 Patienten mit erschwertem Einschlafen, nächtlichem Aufwachen oder Albträumen (Pelka et al., 2001). Bewertet wurden nicht nur die Schlafqualität, sondern auch Tagesmüdigkeit, Kopfschmerzen und Konzentrationsfähigkeit. Ergebnisse nach 4 Wochen Magnetfeldbehandlung: Starke Verbesserung: 6 % der Patienten (vs. 2 % in der Placebogruppe) Leichte bis deutliche Verbesserung: 49 % Keine Besserung: 49 % Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass eine Magnetfeldtherapie insbesondere in Bezug auf Schlafqualität und Tagesmüdigkeit eine klinisch relevante Ergänzung zur konventionellen Behandlung darstellen kann. Klinische Relevanz Die Magnetfeldtherapie bietet einen nichtmedikamentösen Ansatz zur Behandlung von Schlafstörungen. Besonders interessant ist ihr Potenzial, die Tiefschlafphasen zu stabilisieren, ohne dabei den REM-Schlaf zu beeinträchtigen. Dadurch könnten Gedächtnisleistung, Immunsystem und körperliche Regeneration profitieren. Für Patienten, die unter Nebenwirkungen oder Abhängigkeit von Hypnotika leiden, stellt die Magnetfeldtherapie eine vielversprechende alternative Option dar. Quellen Pelka RB, Jaenicke C, Grünwald J. Improvement of insomnia by low magnetic field exposure – a randomized, placebo-controlled clinical study. Adv Ther. 2001.

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Schlaganfall

Klinische Studie: Schlaganfall – Magnetfeldtherapie

Schlaganfall: Magnetfeldtherapie kann helfen Schlaganfall: Krankheitsbild und medizinischer Hintergrund Ein Schlaganfall (Apoplex) zählt zu den häufigsten neurologischen Notfällen und ist eine der Hauptursachen für bleibende Behinderungen. 80 % der Fälle beruhen auf einer ischämischen Durchblutungsstörung der Hirngefäße. 20 % sind durch Hirnblutungen bedingt. Die Akuttherapie zielt darauf ab, innerhalb des sogenannten „2-Stunden-Fensters“ die Durchblutung wiederherzustellen und neuronale Schäden zu minimieren. Nach dieser Akutphase steht die Rehabilitation im Vordergrund, um Spätfolgen wie Lähmungen, Sprach- und kognitive Störungen zu verbessern. Rolle der Magnetfeldtherapie nach Schlaganfall Magnetfelder können in der Rehabilitationsphase zur Unterstützung eingesetzt werden. Potenzielle Wirkmechanismen: Verbesserung der Mikrozirkulation und zellulären Energieversorgung Förderung der neuronalen Plastizität Unterstützung von Reorganisationsprozessen im Gehirn Studienlage zur Magnetfeldtherapie nach Schlaganfall Eine klinische Studie untersuchte Patienten mit ischämischem Schlaganfall, die in der subakuten Phase (1–8 Wochen nach Ereignis) zusätzlich eine Magnetfeldtherapie erhielten (Woldańska-Okonska & Czernicki, 2007). Ergebnisse: Auch nach 12 Monaten zeigten die Patienten eine deutliche funktionale und neurologische Verbesserung im Vergleich zur Placebogruppe. Verbesserungen betrafen insbesondere die motorische Leistungsfähigkeit und die allgemeine Rehabilitationsergebnisse. Klinische Relevanz Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Magnetfeldtherapie eine wertvolle Ergänzung in der subakuten und chronischen Schlaganfallrehabilitation sein kann.Potenzielle Einsatzgebiete: Verbesserung motorischer Funktionen Förderung neurologischer Erholung Unterstützung der langfristigen Rehabilitationsergebnisse Damit könnte die Magnetfeldtherapie helfen, die Lebensqualität von Schlaganfallpatienten nachhaltig zu verbessern. Quellen Woldańska-Okonska M, Czernicki J. Effects of pulsed magnetic fields on patients after ischemic stroke: a clinical study. Przegl Lek. 2007;6.

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Halswirbelverletzungen

Klinische Studiu: Halswirbelverletzungen – Magnetfeldtherapie

Akute Halswirbelverletzungen mit Magnetfeldtherapie behandeln F. NOLAN, K. MOORE, M. CODD, C. BARRY, P. O´CONNOR A R. J. COUGHLAN, MATER MISERICORDIAE HOSPITAL, IRLAND Bei der Behandlung von akuten Halswirbelverletzungen mit Magnetfeldtherapie werden Schmerzen gelindert. Das hat eine Studie aus Irland ergeben. Die Standardbehandlung der akuten Halswirbelsäulenverletzung (weicher Kragen und Analgesie) ist häufig erfolglos. Bei der pulsierenden elektromagnetischen Therapie (PEMF) wurden heilende und entzündungshemmende Wirkungen nachgewiesen. Diese Studie untersucht die Wirkung von PEMF bei der aktiven Halswirbelsäulenverletzung (Schleudertrauma-Syndrom). Die Hälfte der 40 Patienten, die in die Studie aufgenommen wurden, erhielten eine aktive Therapie PEMF. Die andere Hälfte mit Placebo-Behandlung, erhielt die Anweisung acht Stunden am Tag eine Halskrause zu Hause zu tragen und den Hals zu mobilisieren. Nach 2 und 4 Wochen ließ der Schmerz in den aktiven Behandlungsgruppen deutlich nach (visuelle Analogskala). Dabei wies die aktive Behandlungsgruppe eine schlechtere Mobilität zu Beginn der Studie nach als die Placebo-Gruppe (p <0,5). Nach 12 Wochen hatte die Gruppe mit der aktiven Behandlung der akuten Halswirbelverletzung nachweislich bessere Ergebnisse als die Placebo-Gruppe.

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